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Modischer Chic auch für die Wand

Umzug, Renovierung oder Lust auf Veränderung  in den eigenen vier Wänden? Na dann los, ab in den nächsten Baumarkt und alles Nötige besorgen.

So einfach ist es leider nicht, natürlich sollte man sich vorher genau überlegen, wie die einzelnen Räume gestaltet und dekoriert werden. Ansonsten sind böse Überraschungn vorprogrammiert. Gerade wenn es um Farben oder Tapeten geht, kann viel falsch gemacht werden. In den Fachmärkten sieht alles immer so toll aus, viele Tapetenbeispiele kleben geordnet an den Wänden, teilweise gleich mit Kombinationsmöglichkeiten. Doch oft fehlt die Vorstellungskraft und plötzlich ergeben sich ganz viele Fragen. Wie wirkt die Tapete zu Hause in Kombination mit den Möbeln? Mustertapete oder doch nur Raufaser?

Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bekommen, hier die aktuellen Tapeten-Trends 2013!

Die neuen Tapeten bieten eine breite Palette: Von Betonlook über Blümchen bis zu opulenter barocker Pracht. Selbst die “langweilige” Raufaser kommt jetzt ganz groß raus im neuen Look.

WohnwaendeTapeten-Trends 2013

Die Gestaltung der Wände mit unterschiedlichsten Materialien rückt immer mehr in den Blickpunkt, einfaches Weiß war gestern. Heute wirken Räume grau und kahl wie blanker Beton oder kurz vor dem Abriss, so die neue Tapeten-Kollektion. Ebenfalls auf alt getrimmte Holzpaneele oder Ziegelwände. Besonderes Highlight, Struktur-Tapete, die Holzmaserung, Steinoberfläche oder Schlangenmuster kann man stark fühlen. Selbst die altbekannte und geliebte Raufaser hat sich herausgeputzt und setzt auf kontrastreiche Akzente und 3-D-Effekte, die durch Streifen und Wellen hervorgerufen werden.
Weiter sind textile Oberflächen sehr beliebt, die Tapeten fühlen sich samtig wie aus Stoff an und haben oft Blümchenmuster. Wo wir gerade beim Thema sind, Blümchenmuster, egal ob große oder kleine Blumen, sind ein Dauerbrenner. Blumen gehen  immer!
Der Barock hat in der Tapetenwelt Einzug gehalten, goldig und verschwenderisch. Opulente Muster und Metalle wie Gold und Kupfer prägen den neuen Tapetentrend, weitere Materialien wie Seide, Leinen, Glaskügelchen sowie Naturmaterialien wie Stroh, Kork und Bambus sind gern gesehen.

Diese exklusiven Tapeten sind allerdings leider auch etwas teuer, eine Rolle kann locker zwischen 80 Euro und 100 Euro kosten. Da muss man doch etwas tiefer in die Tasche greißen, wenn man individuelle Tapeten haben  möchte.

Das kleine 1 x 1 des Tapezierens

Vor dem Anbringen, unbedingt beachten:

  •  Der Untergrund sollte stets glatt, fest, sauber, trag- und saugfähig sein.
  • Risse und Unebenheiten müssen verspachtelt werden.
  • Gestrichene Wände müssen ggf. weiß grundiert werden (gerade bei hellen Tapeten schimmert es sonst dunkel durch).
  • Alte Tapeten müssen rückstandslos entfernt werden, sie sollten vor dem Abreißen mit Wasser eingestrichen oder besprüht werden, kurze Einwirkzeit, dann lösen sich die Tapeten fast wie von selbst.
  • Bei Neubauten muss vor dem Tapezieren eine Grundierung aufgetragen werden (Makulatur), sonst hält die Tapete nicht.

Die Vorbereitung:

  • Tapetenbahn ausmessen, abschneiden und einkleistern.
  • Tapetenbahn zusammenlegen (die Klebeseite).
  • Oberen Teil der zusammengelegten Tapete auseinanderklappen, oben ankleben und mit der Tapezierbürste glatt streichen (sonst Bläschenbildung).
  • Unteren Teil der Tapete auseinanderklappen und ebenfalls ankleben und glatt streichen.
  • Alle weiteren Tapetenbahnen werden auf Stoß geklebt, d.h. Rand an Rand gesetzt.

Tipp: Man sollte erstmal mit Raufaser-Tapeten beginnen, bevor man sich an Muster- oder Strukturtapeten heranwagt. Das ist dann eher was für Fortgeschrittene!

Dekoration mit Tapeten

Tapeten können sehr gut dekorativ in Szene gesetzt werden. Wenn man z.B. einen kleinen Raum neu gestalten und Akzente setzte möchte, nimmt man sich ein Stück “Lieblingstapete” schneidet sie zu und setzt sie hinter einen Bilderrahmen. Größe und Form kann individuell bestimmt werden.

Möchte man z.B. eine ausgediente Dachluke aufhübschen und großen handwerklichen Aufwand verhindern, kommt auch da die Tapete ganz groß raus. Ein zugeschnittenes Tapetenstück direkt auf die Fläche der vorherigen Dachluke kleben und mit Holzfußleisten umrahmen.

Tapezieren kann echt Spaß machen. Beachtet man ein wenig die Spielregeln (das kleine 1 x 1 des  Tapezierens) ist es auch gar nicht so schwer. Viel schwerer ist vorab die Wahl der Tapete. Gut ist es, wenn man sich vorher überlegt, ob die Tapete den Raum dunkel oder ungemütlich wirken läßt, ob alle Wände mit einer Mustertapete beklebt werden oder nur partiell. Manchmal wirken Tapeten wie kleine Wunder, ein unscheinbarer Raum kann plötzlich sehr angenehm und warm wirken. Oder eben die beliebte Raufaser, damit kann man ja nun gar nichts falsch machen, ein wenig Farbe drauf, fertig!

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